Reifenlexikon

Universell einsetzbarer Reifen für 4x4 Fahrzeuge - Gelände/Straße
ABE steht für „Allgemeine Betriebserlaubnis“. Bei Umbereifung auf andere Reifen- Felgengrößen müssen diese vom Hersteller freigegeben sein und von den Prüforganisationen eingetragen werden – sonst erlischt die ABE und damit die Zulassung und der Versicherungsschutz.
ASR ist die Antriebs-Schlupf-Regelung. Sie ist eine elektronische Steuerung, welche die Antriebskraft pro Rad steuert ggf. reduziert und verhindert somit das Durchdrehen der Antriebsräder.
Oberflächenbeschaffung und Erscheinungsbild der Lauffläche des gefahrenen Reifens. Ermöglicht die optische Reifenkontrolle zur frühzeitigen Schadenserkennung am Fahrwerk oder bei Einstellungsfehlern (auch falscher Luftdruck!) – regelmäßig überprüfen lassen!
Die Achsposition zeigt an, auf welcher Achse bzw. Position ein Reifen gefahren wurde. Wichtig: wenn möglich, die „besseren“ Reifen stets auf der Hinterachse montieren!
Airpumping heißt der Fachbegriff für den Vorgang, der beim Abrollen eines Reifens geschieht. Das Gewicht des Fahrzeugs presst einen Reifen mit sehr großem Druck auf eine Fahrbahn, dadurch wird beim Abrollen die Luft mit sehr hoher Geschwindigkeit aus einem Profilkanälen gepresst. Bei einer sehr hohen Geschwindigkeit entstehen so Pfeif- oder Zischgeräusche, die sich aber durch die Variation der Profilanordnung verringern lassen. Bei FALKEN wird dies durch variable Profilanordnung reduziert – „Flüsterreifen!“
Jeder Gummi altert und verliert langsam an Elastizität und damit auch an Haftung. Betroffen sind davon auch die Gummischichten im Inneren des Reifens. Dadurch nimmt die Verbundfestigkeit mit den Jahren ab, was zu plötzlichen Reifenausfällen führen kann. Daher sollten die Reifen – unabhängig vom Profilzustand – nach spätestens sechs Jahren ausgetauscht werden. Wird ein Fahrzeug nur selten bewegt (z.B. Anhänger und Wohnmobile etc.) altern die Reifen schneller, daher regelmäßig das äußere Erscheinungsbild überprüfen. Bei Anhängern, die für 100 km/h zugelassen sind, müssen die Reifen jünger als sechs Jahre sein.
Als Aquaplaning bezeichnet man das Aufschwimmen eines Reifens auf der Wasserschicht. Der Reifen verliert – je nach Geschwindigkeit, Wassertiefe, Profilbeschaffenheit, Anpressdruck (Reifenbreite) und Luftdruck – die Haftung. Lenken und Bremsen ist dann unmöglich. Bei Aquaplaning und Abdriften nur leicht gegenlenken und nicht bremsen!
Ausgleichen von statischer und dynamischer Unwucht der Rad-Reifen-Kombination, welche Vibrationen verursacht und zu höherem Verschleiß von Reifen, Achsen, Lagern und Dämpfern führt.